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Lieder gegen den Automobilismus:

 

So wie seit fast 150 Jahren gesungen wird:

>> "Mann der Arbeit aufgewacht, und erkenne Deine Macht, alle Räder stehen still, wenn Dein starker Arm es will."

sollte es jetzt heißen:

>> "Autofreie, aufgewacht und erkennet Eure Macht, die Motoren schweigen still, wo DER MENSCH die Vorfahrt will."

  1. Autofreie, aufgewacht
    und erkennet Eure Macht.
    Die Motoren schweigen still,
    wenn der Mensch die Vorfahrt will.
  2. Gärten woll’n wir statt Asphalt,
    statt Beton wächst wieder Wald.
    Kinder spielen ohne Not,
    wo kein Auto sie bedroht.
  3. Kommt zum Montagsmarsch gerannt,
    eine Wende braucht das Land,
    eine Wende beim Verkehr,
    Menschenrecht zählt da nicht mehr,
  4. Recht hat nur, wer Blech besitzt,
    nicht wer auf dem Fußweg schwitzt
    und wer brav das Rad benutzt,
    wird mit Straßendreck beschmutzt.
  5. Wir woll’n friedlichen Verkehr,
    wollen kein Gemetzel mehr;
    Woll’n nicht, daß der Starke siegt
    Und die Hektik Vorfahrt kriegt;
  6. keine Kriege für Benzin,
    viel mehr Ruhe, viel mehr Grün,
    eine lebenswerte Stadt,
    wo mensch Brot und Wohnung hat,
  7. wo mensch nach dem Tagwerk bleibt,
    wo's uns nicht ins Umland treibt:
    Wollen nicht mehr weiterhin
    abends stets der Stadt entfliehn.
  8. Vorfahrt für die Wandersleut,
    keine Zäune weit und breit,
    nicht an jeder Ecke droht
    eine Ampel blutig rot.
  9. Na, das wäre doch gelacht,
    daß mein Rad 'nen Umweg macht,
    damit auf der Fahrbahn dann
    massig Blech vorbeiziehn kann.
  10. Wenn wir in die Zukunft gehn,
    soll kein Blech im Wege stehn.
    Vorwärts! Bald ist es geschafft,
    vorwärts jetzt - mit Muskelkraft!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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